Wenn du dieses Jahr nur eine Ausstellung besuchst, dann sei sie die – Godot Institut.
Die beiden Ausstellungen sind tatsächlich 1100 Quadratmeter groß – azevkiallitasa.hu

Die im Godot Intézet ausgestellten Ausstellungen „Kérem, sóhajtson, Széchenyi Úr!“ und „it’s fine – a tehetetlen kiállítás“ sind nur mit einem Ticket besuchbar und bieten ein echtes Kuriolett für Liebhaber von Kunst und zeitgenössischer bildender Kunst.

Im 1100 Quadratmeter großen Raum werden aufregende und bewegende Ausstellungen realisiert, die den Besucher wie nach Westeuropa entführen würden – mit lauter Spannung, Projektionen, atmenden Wänden und einem Hängesessel aus Gummi ergänzt.

Die Ausstellung von Koronczi Endre mit dem Titel „Kérem, sóhajtson, Széchenyi Úr!“ hatte die Majestät der kosmischen Luftströmungen und ihrer Verbindung zum menschlichen Umfeld zu verherrlichen. Die zentrale Installation, die aus dem Belüftungssystem der Magyar Tudományos Akadémia aufgebaut wurde, wirkt als Metapher für Wind und Atem, erzeugt Tornados und rotierende Ventile und weckt dadurch die Fantasie der Besucher.

Die „it’s fine – a tehetetlen kiállítás“ ist eine Ausstellung mit völlig anderem Ton, die die Anti‑Superhelden‑Bewegung der Künstlergruppe „it’s fine“ präsentiert. Mit den Mitteln gesellschaftlicher Kritik und Ironie zieht sie die Fragen der heutigen Welt an und richtet den Fokus auf Hoffnungslosigkeit, Depression und den Wunsch, ignorieren zu können. Das Ziel der Ausstellung, die vierräume umfassende Fläche ausfüllt, ist die Verstärkung der kritischen Stimme und das Erschüttern der Kunstszene.

Der gleichzeitige Besuch dieser beiden Ausstellungen bietet nicht nur ein künstlerisches Erlebnis, sondern auch eine tiefgreifende Reise in die Geheimnisse der Kunst, der Gesellschaft und der menschlichen Seele. Die Arbeiten von Koronczi und der Kunstgruppe „it’s fine“ zeigen mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen, aber dennoch ergänzend eine Einblicke in die Vielfalt der modernen Kunst. Diese beiden Ausstellungen tragen daher wirklich gerechtfertigt den Titel „Ausstellung des Jahres“, indem sie ein einzigartiges und reichhaltiges Erlebnis für jeden Besucher bieten.

Die Beschreibungen der Ausstellungen:
Koronczi Endre: Bitte, salzen Sie, Herr Széchenyi!
Es 27;s fine_a unmögliche Ausstellung
Godot Institut
Titel: 1036 Budapest, Fényes Adolf u. 21
Autor: Laczkovich Borbála